Pathologie

In der Forschung beschäftigen sich die Mitarbeiter*innen des Institutes in 14 Forschungsteams mit klinischen Krankheitsbildern. Zentrales Thema ist die Erforschung der Ursachen, des Wesens und der Folgen von Krankheiten in engem Kontakt mit der klinischen Medizin unter Einsatz morphologischer und molekularbiologischer Methoden. Neben diesem Hauptthema wurden weiters die Forschungsschwerpunkte Mikrobiom sowie Hochrisikopathogene etabliert. Bedeutend bei unseren Forschungsteams ist ihre direkte Einbettung und Vernetzung in die Themenfelder des Forschungszentrums.

Forschungsschwerpunkt Mikrobiom

Mikrobiom

Erforschung des Mikrobioms als pathogenetischer Faktor in der Krankheitsentstehung, Etablierung Mikrobiom-basierter Diagnosemethoden und Entwicklung Mikrobiom-basierter Therapien.

Forschungsschwerpunkt Hochrisikopathogene

Hochrisikopathogene

Grundlagenforschung betreffend molekularer Krankheitsmechanismen von Stoffwechselerkrankungen der Leber, Tumoren der Leber und des Verdauungstraktes sowie anderer Organe und Infektionskrankheiten (COVID-19).

CD Lab

CD-Labor für Lipid-Emulsionen als Paradigmenwechsel in der Chemotherapie

Trotz großer Fortschritte in der onkologischen Forschung zählt Krebs weiterhin zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Für Patient*innen, Angehörige und das Gesundheitssystem bleibt die Erkrankung eine enorme Herausforderung. Besonders problematisch sind dabei die Nebenwirkungen vieler Therapien sowie die Fähigkeit von Tumoren, im Verlauf Resistenzen gegen Medikamente zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund wurde an der Medizinischen Universität Graz ein Christian-Doppler-Labor eingerichtet, das einen innovativen Ansatz in der Krebsbehandlung verfolgt: den Einsatz neuartiger Lipid-Emulsionen als mögliche Ergänzung zur Chemotherapie.

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