Trotz großer Fortschritte in der onkologischen Forschung zählt Krebs weiterhin zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Für Patient*innen, Angehörige und das Gesundheitssystem bleibt die Erkrankung eine enorme Herausforderung. Besonders problematisch sind dabei die Nebenwirkungen vieler Therapien sowie die Fähigkeit von Tumoren, im Verlauf Resistenzen gegen Medikamente zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund wurde an der Medizinischen Universität Graz ein Christian-Doppler-Labor eingerichtet, das einen innovativen Ansatz in der Krebsbehandlung verfolgt: den Einsatz neuartiger Lipid-Emulsionen als mögliche Ergänzung zur Chemotherapie.